Stadtpfarrkirche

Stadtplatz 31

Einer urkundlichen Erwähnung ist zu entnehmen, dass bereits im Jahre 888 auf dem jetzigen Standort der Stadtpfarrkiche eine hölzerne Kapelle stand. Anstelle dieser findet man um die Mitte des 13. Jhdts. jedoch schon eine dreischiffige romanische Basilika.

Im 14. Jhdt. kommt es dann zu einer Gotisierung der Kirche. Die ehemals flachen Decken des Mittelschiffes und der beiden Seitenschiffe werden mit Kreuzrippengewölben versehen.

Die drei gotischen Glasfenster (14. Jhdt) im Chorschluss der Kirche sind von besonderer kunstgeschichtlicher Bedeutung. Das mittlere und rechte Glasfenster sind noch in ihren ursprünglichen Formen und Farben erhalten. 
 
Das linke Glasfenster setzt sich aus Fragmenten von drei Glasfenstern zusammen, die sich ursprünglich an anderen Stellen der Kirche befunden haben, jedoch ebenfalls aus dem 14. Jhdt. stammen.

In der Turmhalle der Stadtpfarrkirche befinden sich Grabdenkmäler, die aus der ehemaligen Minoritenkirche stammen, welche früher Begräbnisstätte der Polheimer war.

Schon im 12. Jahrhundert dürfte um die Stadtpfarrkirche ein Friedhof bestanden haben, er wurde im Jahr 1781 unter Josef II aufgelöst. Grabsteine des ehemaligen Friedhofes sind in der Außenseite des Chors der Stadtpfarrkirche und in der Nordfront der Burg Wels eingelassen und können dort bewundert werden.

Gottesdienste:
Sa: 19 Uhr
So: 7.30 Uhr, 9 Uhr, 10.30 Uhr