Vorstadtpfarrkirche
Herrengasse 2

Im Zuge der Gegenreformation in den österreichischen Ländern trug der Kapuzinerorden einem kaiserlichen Wunsch Rechnung und stimmte 1627 einer Klostergründung in Wels zu, wobei deren Initiator, der Kremsmünsterer Abt Wolfradt für die Kosten aufkam. 1630 legte Abt Wolfradt den Grundstein, am 31. August 1631 weihte er die Kirche ein.1785 wurde das Kapuzinerkloster im Zuge der Reformen Kaiser Josephs II aufgehoben; die Kirche wurde als Pfarrkirche der neugegründeten Vorstadtpfarre weiterverwendet.
Die sonst
größtenteils neuromanische Einrichtung wurde um 1890
geschaffen. Die steinerne Immaculatastatue (2. Viertel 18. Jhdt.)
ober dem Vorbau stammt aus einem Garten Linzerstraße 88 und
ersetzte eine hölzerne Sebastiansgruppe (um 1730), die ins
Kircheninnere übertragen wurde. 1967 wurde die Vorstadtpfarre
in die Pernau verlegt und die Kirche der Stadtpfarre
übergeben. Im Zuge des Baues des Traunparkzentrums wurde das
ehemalige Kloster abgerissen, die Kirche aber renoviert und 1984
als Marienkirche wiedereröffnet.
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